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Finne-Tunnellauf

am 23. Oktober 2010

Finne-Tunnellauf

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Pressemitteilung

30. Finnelauf – Ein sportliches Jubiläum

24.03.2009

Mit dem Ziel Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder zum aktiven Sporttreiben zu motivieren startete am 18. Mai 1980 der 1. Finnelauf durch den Rastenberger Forst in Tauhardt. Initiiert wurde der Lauf durch den Vorsitzenden des Sportvereins BSG „Traktor“ Billroda, Herrn Bernd Meinhardt und den Vorsitzenden der LPG Pflanzenproduktion Kahlwinkel, Herrn Günter Schröder. Beide hatten bei einem gemeinsamen Gespräch die Idee und setzten sie mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Helfer um.

Vorausgegangen waren die Festlegung der Strecke, die Kontaktaufnahme mit dem Förster und die Definition des Erkennungszeichens des Finnelaufs, das Ahornblatt. Dieses bringt ein Stückchen Abenteuer in den Rastenberger Forst, denn man denkt an Kanada, Abenteuer und wertvolles Holz. Der Ursprung, liegt bei Günter Schröder, denn dieser hatte auf seinem Dienst - Dacia ein Abziehbild mit dem Ahornblatt und das wurde kurzer Hand übernommen.

Die Laufstrecke, die ausschließlich durch den Rastenberger Wald führt, bietet ein sehr abwechslungsreiches Profil und hat es streckenweise in sich. Der 12,5 km lange Rundkurs bietet sacht abfallende Wege und beachtliche Steigungen. Hinzu kommt der Reiz einer Waldestrecke. Beginnend auf dem Sportplatz in Tauhardt kommt alsbald mit dem Mühlberg am Rastenberger Bad ein „harter Knochen“ den es zu überwinden gilt. Gemütlicher geht es am Bahndamm im Tiefen Tal zu, ein Überbleibsel aus dem Kalibergbau, der von Rastenberg zum Billrodaer Schachtgelände führt. Der letzte Streckenabschnitt ist die „Fuchsallee“, auf der vor dem Ziel noch mal alle Kraftreserven mobilisiert werden müssen.

Am 1. Finnelauf nahmen insgesamt 87 Läufer verschiedener Altersklassen teil. Die Streckenlängen betrugen 3, 5, 10 und 15 km. Die Veranstaltung trug gezielt volkssportlichen Charakter und sollte Sportbegeisterten jeden Alters und Wanderfreunden eine Plattform für sportliche Betätigung geben. Zur damaligen Zeit kam die Laufbewegung als massensportliche Veranstaltung groß raus und fand viele Anhänger. Freude am Lauf und Kräftemessen brachten großen Zuspruch und so beschloss man den Frühjahrslauf jährlich zu wiederholen.

Und schon beim 2. Finnelauf am 17. Mai 1981 gab es prominenten Besuch. Die zweimalige Weltmeisterin im Turnen, Erika Zuchold, beteiligte sich aktiv an der Wanderung durch den Forst. Trotz starkem Regen wuchs die Zahl der Teilnehmer auf 270 Läufer und Wanderer. Der Lauf wurde um die 25 km Strecke erweitert. Diese bezirksoffene, volkssportliche Massenveranstaltung hatte zum Ziel, das sportlich-kulturelle Leben im Kreis Nebra und besonders in den Finnedörfern zu bereichern und bot den Sportfreunden aller Alter- und Leistungsklassen die Möglichkeit aktiver Teilnahme und Erholung. Aber nicht nur Läufer aus den umliegenden Ortschaften kamen. Auch Akteure aus den Großstädten Halle, Leipzig und Erfurt fanden den Weg in die Finneregion.

Der 3. Finnelauf am 16. Mai 1982 bot bei strahlendem Sonnenschein eine Neuerung für die kleinen Läufer. Hier konnte mit Disziplinen wie Schlängellauf, Schiessen und Weitsprung das Sportabzeichen abgelegt werden.

Auch in den folgenden Jahren war der Finnelauf bei wechselndem Wetter immer wieder eine erfolgreiche Veranstaltung, die Sportlern, Lauffreunden und Familien einen erlebnisreichen Tag bot. Und so kamen sowohl bei Sonnenschein, Regenwetter als auch bei Kälte immer wieder hunderte Begeisterte in den Rastenberger Wald.

von Katja Potzger

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